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28.06.2017
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Erste Tiefseerohre des Gaspipeline-Projekts Turkish Stream verbunden

Erste Tiefseerohre des Gaspipeline-Projekts Turkish Stream verbunden
Das russische Energieunternehmen Gazprom hat erklärt, dass die ersten Rohre des Gaspipeline-Projekts Turkish Stream im Schwarzmeer zusammengeschweißt worden sind. Die ersten Tiefseerohre seien in der Nähe des russischen Stadt Anapa mit einer höher gelegenen Pipeline verbunden worden. Jetzt könne mit dem Bau in tieferen Gewässern begonnen werden.

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin machte sich ein Bild des Milliardenprojekts von einem Schiff aus. „Das Vorhaben des Staatskonzerns Gazprom gilt als Nachfolger des gescheiterten Pipeline-Projekts South Stream. Das Vorhaben hätte vor allem Südosteuropa mit russischem Gas versorgen sollen. Russland stoppte 2014 das Projekt nach Einwänden der EU-Kommission.“

Auf der anderen Seite telefonierte Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, der vom Schiff "Pioneering Spirit" vor der Küste der russischen Küstenstadt Anapa das Turkish Stream-Projekts begutachtete.
 
Erdoğan sagte, “Das Gaspipeline-Projekt Turkish Stream sei ein schönes Symbol unseres Win-Win-Verständnisses. Energie sei kein Grund für Konflikte  in den internationalen Beziehungen, sie müsse ein vereinendes Mittel für den Frieden sein”.

Unterdessen teilte der Kreml mit, dass der russische Präsident Wladimir Putin, der vom Schiff das Zusammenschweißen der Teile des Gaspipeline-Projekts Turkish Stream begutachte, StaatspräsidentRecep Tayyip Erdoğan angerufen und ihm mitgeteilt habe, dass mit dem Verbinden der Tiefseerohre begonnen worden sei.
 
Putin habe bei dem Gespräch gesagt, dass das Niveau der türkisch-russischen Zusammenarbeit sehr viel höher sei als die Zusammenarbeit mit vielen anderen Ländern.
Putin sagte,”Während der Prozess der Zulassung  für die  Arbeiten in den anderen Ländern seit Jahren anhält, können wir diese Prozesse mit der Türkei innerhalb weniger Monate abschließen. Natürlich geschieht dies als Folge der direkten Unterstützung, die Sie uns persönlich geben.
Putin sagte zu Erdoğan, dass Moskau bereit sei russisches Gas über die Türkei nach Süd-und Südosteuropa zu transportieren.


Quelle: TRT deutsch


28.06.2017

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