„Zigeunermädchen“ in der Türkei
Gemäß dem Protokoll, das vor fünf Monaten zwischen dem Ministerium für Kultur und Tourismus und der Bowling Green Universität unterzeichnet wurde, sind die fehlenden 12 Teile des Mosaiks in die Türkei geschickt worden. Die Mosaikteile wurden nach Istanbul und weiter nach Gaziantep geflogen.
Das Frauengesicht ist Teil eines Bodenmosaiks, mit dem ein wohlhabender Bewohner von Zeugma im zweiten Jahrhundert nach Christus das Esszimmer seiner Villa verschönerte. Zeugma, im heutige Landkreis Nizip im Südosten der Türkei, war damals eine bedeutende Handelsstadt am Euphrat.