Deutsche Investoren unterstützen türkische Wirtschaft

Der Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Handelskammer Jan Nöther erklärte beim Deutschlandfunk am Montag, dass sich trotz der derzeitigen politischen Lage Investitionen in der Türkei lohnen.
Nöther habe keine Bedenken gegenüber den Maßnahmen, die während des Ausnahmezustands ergriffen wurden.
„Ich glaube, dass in schwierigen politischen Zeiten der Dialog von großer Bedeutung ist und gerade die deutsche Wirtschaft tut einiges, um den türkischen Unternehmenspartnern den Weg in die Zukunft zu bahnen", sagte Nöther.
Er wies darauf hin, dass sich die internationalen Investoren zögernd verhalten und einige mittelgroßen Investitionspläne verschoben wurden, fügte aber hinzu, dass trotz der aktuellen Situation das Vertrauen in die Wirtschaft der Türkei wieder aufkeime.
Franz Färber, der Vizechef der deutschen Softwarefirma SAP, die ihren Sitz in der Türkei haben, unterstützte Nöthers positiven Bemerkungen über die türkische Wirtschaft.
„In Istanbul leben 17 Millionen Menschen, das Potenzial an jungen, gut ausgebildeten Leuten ist hier ein riesiger Standortvorteil. Die Konkurrenzsituation ist nicht so wie in anderen Ländern, wo der Markt an guten Kräften schon abgegrast ist. Wir haben hier die Chance, richtig gute Leute zu bekommen", sagte Färber.
Quelle: daily sabah
20.01.2017