Lob an Türkei und Russland

Das Treffen der internationalen Unterstützungsgruppe für Syrien hat in Genf stattgefunden. UN-Sondervertreter Staffan de Mistura sagte in einer Presseerklärung im Anschluss an das Treffen, dass tausende von evakuierten Zivilisten in die von Oppositionellen kontrollierten Regionen gebracht wurden. Mehrere andere hätten in Idlib Schutz gesucht, der Stadt, welche theoretisch das nächste Aleppo sein könnte.
De Mistura sagte, “heute ist ein entscheidender Tag, was die Evakuierung von Zivilisten angeht.“ Türkische NGOs hätten bei der Evakuierung von Zivilisten aus Ost-Aleppo eine aktive Rolle gespielt und dabei große Verdienste geleistet.
Die Türkei und Russland hätten zum Thema Aleppo lange Gespräche geführt. De Mistura äußerte sich zufrieden über die Evakuierungen, die dank der Vermittlerrolle beider Länder erfolgt hätten.
Der Sonderberater von de Mistura, Jan Egeland erklärte indes, dass ab heute Morgen schätzungsweise 35.000 Zivilisten Ost-Aleppo verließen. Diese Zahl könne sogar 40.000 erreicht haben. In Idlib und in dem von Oppositionellen kontrolliertem ländlichen Gebiet von Aleppo würden 32 NGOs in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen die Zivilisten mit humanitären Hilfen versorgen. „Alle türkischen NGOs, allen voran die Stiftung für Menschenrechte, Freiheiten und Humanitäre Hilfe, kurz IHH, leisten bei diesem Evakuierungsprozess sehr sehr wichtige Arbeiten. Die IHH hat sehr großes getan“, sagte Egeland
Quelle: TRT deutsch
23.12.2016