Newruz, Lavash und Yufka zählen nun zum immateriellen Kulturerbe

Am Mittwoch entschloss sich die zuständige Unesco-Kommission im äthiopischen Addis Abeba die türkisch-orientalischen Backwaren Lavash und Yufka, sowie die Neujahrsfeier Newruz zum immateriellen Kulturerbe zu ernennen.
Yufka ist ein hauchdünner Teig der für zahlreiche Gebäcke und Spezialitäten genutzt wird. Ohne den Yufka würde es weder das weltbekannten Baklawa noch die zahlreichen Böreks geben.
Der Lavash ist eine Art Fladenbrot, die in zahlreichen Gerichten genutzt werden. Besonders bei türkischen Kebabs sind sie nicht wegzudenken. Das trockene Lavas findet als ‚Hostie' in der armenischen Kirche Verwendung. Auch im Iran, Kasachstan und Aserbaidschan wird es des Öfteren serviert.
Newruz ist das Neujahrsfest, das am 20. oder 21. März im Nahen Osten gefeiert wird. Seit 2010 ist Newruz auf Beschluss der Vereinten Nationen als internationaler Newruz-Tag anerkannt.
Der Unesco-Ausschuss entscheidet noch bis zum Freitag über Kandidaturen für die Liste. Dazu zählen Feste, Tänze, Gesänge, Handwerkstechniken oder Essenstraditionen. Dem Unesco-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes sind 171 Staaten beigetreten.
Quelle: daily sabah Foto: vegetarian living
03.12.2016