Ungarischer Außenminister: Die Sicherheit der EU hängt von der Stabilität der Türkei ab

Die EU hat über die Zukunft der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei in Brüssel beraten. Mit Zustimmung von 27 EU-Mitgliedern wurde angenommen, dass die Beitrittsverhandlungen fortgesetzt werden. Für die Öffnung von neuen Kapiteln habe man die positiven Vorbereitungen der Türkei notiert. Zudem habe sich die Türkei in verschiedenen Bereichen, insbesondere in der Wirtschaft gut an die EU-Verordnungen angepasst.
Unterdessen sagte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto, dass die Sicherheit der EU von der Stabilität der Türkei abhänge. Daher sollte man irrationale Schritte meiden. Die EU sollte bei den Beziehungen mit der Türkei sich mäßig halten, so Szijjarto.
Der ungarische Außenminister machte auf das Flüchtlings-abkommen zwischen der Türkei und EU aufmerksam und wies darauf hin, dass jeder Vorfall, der die Türkei destabilisiere, für Europa schlechte Folgen haben könnte.
Ferner vermerkte Szijaarto, dass die Türkei im Kampf gegen den Terror mit Europa kooperiere. „Es ist wichtig, dass die Union die Beziehungen mit der Türkei aufrecht hält. Zudem sollten die Türkei und das türkische Volk respektiert werden. Es sollten Entscheidungen gemieden werden, die die Sicherheit Europas gefährden könnten.“
Quelle: TRT deutsch
14.12.2016