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28.10.2016
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Beispiel für Deutschland: Türkei stellt Zeit nicht mehr um

Morgen ist es wieder soweit: In Deutschland werden die Uhren von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Die Türkei aber stellt ihre Uhren künftig nicht mehr um und bleibt somit dauerhaft in der Sommerzeit.

Um drei Uhr morgens springen die deutschen Uhren eine Stunde zurück und gleichen sich somit der mitteleuropäischen Zeit (MEZ) an. Viele sehen die Zeitumstellung als Nachteil an: Schlafstörungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen sind nur eine der Folgen. Manch einer klagt sogar von depressiver Verstimmung.

Seit Einführung der Sommerzeit 1980 wird daher regelmäßig über eine Abschaffung diskutiert. Die Türkei hat sich schon jetzt dafür entschieden. So könnten die Sonnenstunden des Tages besser genutzt werden.

Für die Türken bedeutet das, dass der Zeitunterschied im Winter auf zwei Stunden zur mitteleuropäischen Zeit ansteigt. Im Sommer ist die türkische Zeit der MEZ nur um eine Stunde voraus. Insgesamt wird die Türkei der Koordinierten Weltzeit (UTC) dann immer gleich drei Stunden voraus sein. Zuvor waren es nur zwei Stunden.

Binali Yıldırım sagte dazu zuvor: „Ab diesem Jahr wird es keine Sommer- und Winterzeit mehr geben. Das haben wir aufgehoben. Es wird keine Verwirrung mehr geben. Sowohl im Sommer als auch im Winter wird die Zeit gleich sein."

Auch viele Deutsche würden gern dem türkischen Vorbild folgen. Laut einer Forsa-Umfrage für die Krankenkasse DAK Gesundheit halten drei von vier Bundesbürgern einen Wechsel von Sommer- auf Winterzeit nicht mehr für sinnvoll.
Eine knappe Mehrheit der Befragten hielten dieses Jahr eine mögliche Abschaffung der Zeitumstellung für realistisch und umsetzbar. Einst wurde die Zeitumstellung als Energiesparmaßnahme eingeführt. Mehr Sonnenstunden sollten für weniger Energieverbrauch sorgen. Einen deutlichen Effekt hatte die Umstellungen laut zahlreicher Untersuchungen aber nicht.

28.10.2016

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